Teilprojekt 6

Ressourcenschonung
durch Urbane
Sharing Modelle

Primäres Ziel in Teilprojekt 6 ist es, klimagerechte, nachhaltige Sharing-Ansätze und zukunftsorientierte urbane Sharing Modelle zu entwickeln und verantwortlich umzusetzen. Dafür sollen durch die intelligente Verknüpfung des digitalen und des realen Lebens physische Angebote mit einem höheren Nutzen für Bürger*innen versehen, Ressourcen geschont, CO2-Emissonen reduziert und das Miteinander in der Gesellschaft gestärkt werden. Allerdings kann sich das Prinzip „Sharing“ oder „Teilen statt Besitzen“ bzw. “Nutzen statt Besitzen” nur positiv auf CO2-Einsparungen und damit auf den Klimawandel auswirken, wenn sich zunehmend mehr Menschen für die Prinzipien und Prozesse des Urbanen Sharings begeistern können. Teilprojekt 6 integriert deshalb technische und nicht-technische Dimensionen der Energiewende, nimmt gesellschaftliche Prozesse, individuelles Verhalten, Entscheidungen und Akzeptanz sowie Bedingungen für Innovation sowie ihre Wechselwirkungen in den Fokus.

In einem ersten Schritt werden dementsprechend mittels projektrelevanter Kriterien die innere Differenzierung der Stadt Darmstadt analysiert, die Darmstädter Quartiere u.a. nach funktionalen und soziostrukturellen Merkmalen klassifiziert und für die Umsetzung eines solchen physisch-digitalen Sharing-Ansatzes identifiziert und im Hinblick auf den Aufbau von physischen „Sharing-Hubs“ und „Sharing-Points“ ausgewählt. Dementsprechend wurde der Campus Lichtwiese der TU Darmstadt, der seit den 1960er Jahren als Erweiterung der Universität am östlichen Rand der Stadt gebaut wurde und der auf Grund seiner Lage in einer Art Landschaftspark/Naherholungsraum und seiner Funktion als Forschung-, Wissensschafts- und Lernort eine eigene urbane Qualität entwickelt hat, schon im Vorfeld als Standort für ein Reallabor ausgewählt.

Basierend auf dieser Auswahl archetypischer Quartiere werden ein „Sharing-Hub“ auf der Lichtwiese TU Darmstadt und zwei weitere Sharing-Points im Stadtgebiet von Darmstadt aufgebaut. In Abhängigkeit der Ergebnisse aus der Quartiersanalyse werden „Sharing-Hub“ und „Sharing-Points“ mit verschiedenen, den Quartieren angepassten Sharing-Angeboten ausgestattet und in die Quartiersplattform integriert. Dafür wird an den Standorten eine Infrastruktur für das optimierte on-demand Sharing von (Mobilitäts-)Ressourcen durch heterogene Nutzergruppen aufgebaut.

Basierend auf den Erkenntnissen und Ergebnissen des Vorgehensmodells „Urbanes Sharing“ lassen sich Adaptionsszenarien und weitere urbane Sharing Modelle für verschiedene Quartiere in Darmstadt und andere Städte/Gebiete/Regionen ableiten.

Teilprojektkoordination

Helge Muncke
TUDa, Dezernat V

Daniel Pfeffer
HEAG Holding

Teilprojektteam

Dipl.-Ing. Edgar Dingeldein
TUDa, Dezernat V
Dezernatsleitung V

Dipl.-Ing. Anja Einsiedler
TUDa, Dezernat V
Referatsleitung V G und stellv. Dezernatsleitung V

Jule Löhnert
TUDa, Dezernat V
Studentische Hilfskraft

Jasper Sickinger
TUDa, Dezernat V
Studentische Hilfskraft

Beteiligte Unternehmen