Aus Forschung wird Realität: Ausgründung „Fenexity“ aus dem DELTA-Projekt.

Aus dem Forschungsprojekt DELTA geht ein neues Unternehmen hervor: Fenexity. Die Ausgründung hat ihre Wurzeln im Teilprojekt 4, das sich mit dem Thema „Energieflexibles Fahrzeugdepot“ beschäftigt. Hier lag der Fokus insbesondere auf der Optimierung elektrischer Busflotten, vor allem bei der intelligenten Steuerung der Ladevorgänge – unter Berücksichtigung von Strommarktpreisen. Ziel war es, die Energieversorgung von elektrischen Busdepots möglichst effizient und kostengünstig zu gestalten.

Ein weiterer Schwerpunkt des Teilprojekts lag auf der Erforschung der Bidirektionalität, also der Möglichkeit, nicht nur Energie zu laden, sondern überschüssigen Strom auch wieder ins Netz zurückzuspeisen. Diese Arbeiten laufen im Rahmen von DELTA auch weiterhin bis zum Projektende.
Die Gründung von Fenexity markiert nun den nächsten Schritt: Die im Projekt entwickelten Konzepte sollen in die Praxis überführt und wirtschaftlich nutzbar gemacht werden. Hinter Fenexity stehen Benjamin Blat Belmonte, der aus dem DELTA-Teilprojekt 4 heraus die Gründung initiierte, sowie David Mandel, der als Softwareentwickler und KI-Experte das Team ergänzte.

Mit ihrem innovativen Ansatz zur Sektorenkopplung – also der intelligenten Verbindung von Energie- und Verkehrssektor – möchte Fenexity die Verkehrswende und Energiewende aktiv mitgestalten. In einer zunehmend digitalisierten Welt braucht es Akteure, die beide Bereiche verstehen, miteinander verknüpfen und die nötige Steuerung und Optimierung übernehmen. Genau hier sieht sich Fenexity als Pionier.
Bereits im Dezember konnte das junge Unternehmen erste Erfolge feiern: Beim Wettbewerb „Mobility Solutions“ der Promotion-Nordhessen überzeugte Fenexity die Jury mit seinem innovativen Konzept und gewann den ersten Preis. Das Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro investierten die beiden Gründer in wichtige Reisen und Messestände, um ihr Konzept weiter voranzubringen und sichtbar zu machen.
Seit Dezember ist Fenexity außerdem Teil des Hessen-Ideen-Programms. Das halbjährige Stipendium ermöglicht es den beiden Gründern, ihre Idee weiterzuentwickeln, sich in Workshops fortzubilden und ihr Netzwerk auszubauen.
Fenexity zeigt eindrucksvoll, wie aus wissenschaftlicher Forschung marktreife Innovationen entstehen können – und leistet einen wichtigen Beitrag für die nachhaltige Mobilität und Energieversorgung von morgen.